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Die verschieden Dolmetschtechniken

 

Bei der Vorbereitung Ihrer Konferenz berate ich Sie gerne als beratender
Dolmetscher. Bei der Planung einer mehrsprachigen Veranstaltung ist dies ratsam,
denn ich kann für Sie unter Berücksichtigung von Wohnsitz, Fachwissen, Art des
Dolmetschens (Konsekutiv- oder Simultandolmetschen), Anzahl von Kollegen pro
Sprache oder Dolmetscherkabine usw. das optimale Dolmetscherteam
zusammenstellen. So können Sie sicherstellen, dass die Tagung ein Erfolg wird.
Während der Konferenz dient der beratende Dolmetscher als Ansprechpartner für
beide Seiten, also  den Veranstalter und die engagierten Dolmetscher.


Die verschieden Dolmetschtechniken

Man unterscheidet zwischen:

- Konsekutivdolmetschen
- Verhandlungsdolmetschen
- Simultandolmetschen

Konsekutivdolmetschen - Verhandlungsdolmetschen

Das Konsekutivdolmetschen ist die klassische Form des Dolmetschens im Anschluss entweder abschnitts- oder satzweise. Die Rede oder die Ausführungen des Referenten bzw. Geschäftsmannes werden unmittelbar nach dem Originalvortrag in die gewünschte Sprache übertragen. Dabei benützt der Dolmetscher stichwortartige Aufzeichnungen, die er gemäß einer speziellen Dolmetschtechnik erstellt hat. Dieser Zeitaufwand muss bei der Organisation einkalkuliert werden. Vielleicht aus diesem Grund ist das Konsekutivdolmetschen im Laufe der Zeit zunehmend durch das Simultandolmetschen verdrängt worden. Heutzutage kommen Konsekutivdolmetscher vor allem bei politischen Ereignissen, wie z. B. bei Staatsbesuchen, Dienstreisen, Tischreden sowie Geschäftsverhandlungen zum Einsatz. Beim Verhandlungsdolmetschen handelt es sich um eine Spielart des Konsekutivdolmetschens: Alle Parteien sitzen um einen Tisch, der Dolmetscher übersetzt Satz für Satz oder kleine Textabschnitte. Gespräche im Unternehmen im kleinen Kreis sowie Termine bei Ämtern und Behörden sowie bei Gericht werden ebenfalls in der Verhandlungstechnik gedolmetscht.

Vorteile:

Es ist keine Simultananlage erforderlich und unter Umständen wird nur ein Dolmetscher benötigt

Nachteile:

Die Verdolmetschung muss zeitlich eingeplant werden und spontane Reaktionen der Beteiligten sind nicht möglich.

Simultandolmetschen

Diese Art des Dolmetschens ist heutzutage am meisten verbreitet. Der Konferenzdolmetscher (Simultandolmetscher) sitzt in einer Kabine, hört das Gesprochene über den Kopfhörer und überträgt es fast gleichzeitig  über das Mikrophon in die Zielsprache. Vorteil: Es entsteht kein Zeitverlust, da Originalrede und Verdolmetschung nahezu synchron erfolgen, die Zuhörerzahl ist praktisch unbegrenzt, die Veranstaltung wird nicht durch Nebengeräusche gestört und es kann gleichzeitig in mehrere Sprachen gedolmetscht werden.

Einsatzbereich sind demzufolge Konferenzen, Kongresse, Symposien, Seminare, Panels mit internationalem Publikum sowie Fernsehinterviews mit ausländischen Fernsehgästen.

Flüsterdolmetschen

Diese Art des Dolmetschens, auch „Chuchotage" genannt, ist eine Spielart des Simultandolmetschen im Flüsterton, entweder ganz ohne Anlage, direkt ins Ohr des Zuhörers (bei nur einem oder zwei Delegierten einer bestimmten Sprache) oder mit dem sogenannten Flüster- oder Dolmetschkoffer, einer mobilen Flüster- oder Führungsanlage. Der Dolmetscher bleibt in der Nähe des Vortragenden und flüstert die Version in der Zielsprache in ein drahtloses Mikrophon. Alternativ kann auch der Dolmetscher mit Kopfhörern ausgestattet werden, so dass er die Referate nicht über die Luft hören muss, was die Arbeit durch stets entstehende Nebengeräusche sehr erschwert.  Diese Dolmetschtechnik sollte allerdings nur zur Not und für einen Zuhörerkreis mit maximal 25 Personen verwendet werden.

Flüsterdolmetschen wird eingesetzt, wenn nur ein oder zwei Delegierte einer bestimmten Sprache teilnehmen und sich damit eine Konsekutivübersetzung oder der Einsatz einer Simultananlage nicht lohnen würde.

Hierbei handelt es sich um eine Art des Dolmetschens, die hohe Flexibilität bietet, die daher z.B. bei Werksführungen eingesetzt werden kann. Diese Dolmetschart sollte allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und für einen Zuhörerkreis mit maximal 25 Personen eingesetzt werden.

Vorteile:

Es ist keine Simultankabine und kein Techniker erforderlich, ein Flüsterkoffer ist wesentlich preisgünstiger. Außerdem ermöglicht diese Technik eine ortsunabhängige Verdolmetschung, sie ist also beispielsweise für Werksführungen geeignet.

Nachteile:

Das Flüstern kann die anderen Zuhörer stören (die Dolmetscher sitzen nicht in einer schalldichten Kabine) und auch die Dolmetscher sind sämtlichen Nebengeräuschen ausgesetzt. Es muss darauf geachtet werden, dass die Dolmetscher immer in der Nähe des Referenten positioniert werden. Außerdem ist nur eine Sprachrichtung möglich.

Einsatzbereich:

Veranstaltungen mit einer geringen Zahl  fremdsprachiger Teilnehmern, die selbst keine Redebeiträge planen; Werksführungen



Isabel Schmidt Conference Interpreter  |  interpreter@isabelschmidt.de